Ausstellungssaal im Okura Museum of Art mit Vitrinen

Ausstellungen

Unsere Ausstellungen verbinden Kulturen: von Japan bis Österreich

Broken Collection

Ausstellungen, die Kulturen verbinden

Von Japan bis Österreich: Von 2020 bis 2022 war die Porzellan- und Scherbensammlung von Schloss Loosdorf in Museen in Tokio, Nagoya, Yamaguchi und Arita zu sehen. Seit 2023 wird sie im Schloss gemeinsam mit der Universität für Angewandte Kunst Wien erforscht, restauriert und künstlerisch weitergedacht.

Einladung Completed x Contemporary: Resonances to the Broken Collection, Ausstellungseröffnung am 30. Mai 2026 im Schloss Loosdorf

2026

Completed x Contemporary

Zum Abschluss des Forschungsprojekts der Universität für Angewandte Kunst Wien werden künstlerische Arbeiten als letztes „Puzzleteil“ im Schloss Loosdorf ausgestellt.

Der Fokus der Ausstellungen der Vorjahre lag auf der Restaurierung, Konservierung und geschichtlichen Aufarbeitung der Broken Collection. Diese Ausstellung widmet sich der Kunst, wobei jedes einzelne Kunstobjekt im Zuge eines mehrjährigen Dialogs mit dem Scherbenzimmer entstanden ist.

2023

Comeback for more

Seit Ende 2022 ist die Porzellansammlung wieder zurück in Schloss Loosdorf. In den folgenden Jahren wurde die Sammlung im Zuge des Projekts „Broken Collection“ von der Universität für Angewandte Kunst im Schloss Loosdorf betreut. Dabei wurden unter anderem die Themenschwerpunkte Restaurierung, Konservierung und Kunstgeschichte genauer beleuchtet und bearbeitet.

Das Kick-off-Event hat am 20. Mai 2023 im Schloss Loosdorf stattgefunden. Es wurde dabei ein erster Einblick in die Projektarbeit der Universität gezeigt.

Ö1 Leporello

Ö1 berichtet über die Geschichte des Scherbenzimmers und der Porzellansammlung von Schloss Loosdorf in Verbindung mit dem Projekt „Broken Collection“ der Universität für Angewandte Kunst Wien.

Ö1 Leporello: Schloss Loosdorf, „Scherbenzimmer“ (7 Minuten)
Plakat Comeback for more, Eröffnung am 20. Mai 2023 im Schloss Loosdorf
Ausstellungsplakat The Tragedy of Loosdorf Castle im Okura Museum of Art, Tokio

2020 bis 2022

The Tragedy of Loosdorf Castle

Am 4. November 2020 wurde die Ausstellung „The Tragedy of Loosdorf Castle“ im Okura Museum of Art in Tokio eröffnet.

Die Ausstellung erzählt die tragische Geschichte der Porzellansammlung der Familie Piatti. Dafür wurden ausgewählte Stücke in Japan restauriert und zusammen mit den Scherben eindrucksvoll ausgestellt.

Die Ausstellung wurde weiters im Aichi Prefectural Ceramic Museum nahe Nagoya, im Hagi Uragami Museum in der Präfektur Yamaguchi und zum Abschluss im Kyushu Ceramic Museum in Arita gezeigt.

Seit 2015

Reviving Old Imari Porcelain

Die Sammlung wurde 2015 von einer japanischen Universität vor Ort analysiert und offiziell als japanisches Kulturgut bestätigt.

Ein Großteil der Sammlung wurde danach unter großer Mithilfe von Frau Machiko Hoshina in Japan von weltweit anerkannten Restauratoren wiederhergestellt. Ziel war unter anderem, dass die Scherben als Folge der Kriegsverbrechen wieder „Frieden“ durch die Restaurierung in ihrem Ursprungsland Japan finden.

Teile der Sammlung wurden beim „Spouse-Programm“ des G20-Gipfels in Osaka präsentiert.

Restaurierte Porzellanobjekte auf einem Podest aus Scherben